Pressemitteilungen


Jusos: Die Grünen haben sich für fünf weitere Jahre Stillstand entschieden

12.04.2021



Die SPD-Jugend sieht in der Entscheidung der Grünen um Kretschmann für eine Neuauflage der Grün-Schwarzen Koalition eine verpasste Chance.


„Die Grünen haben sich für weitere fünf Jahre Stillstand entschieden – und gegen echte Fortschritte bei Klimaschutz, bezahlbarem Wohnen und Bildungsgerechtigkeit“, kritisiert Kreisvorstandsmitglied Nina Schönleber, „Ein Ampel-Bündnis aus Grünen, SPD und FDP hätte Baden-Württemberg und diese wichtigen Zukunftsthemen voranbringen können.“, so Schönleber weiter.


Ministerpräsident Kretschmann und offenbar auch die Mehrheit seiner Partei habe überhaupt kein Interesse an Veränderung, attestieren die Kreis-Jusos, wiederholt werde deutlich, dass die Grünen im Südwesten eine erzkonservative Partei seien, die Macht vor Inhalte stellen.


„>>Grün ist das neue schwarz<< haben wir schon vor der Landtagswahl gemahnt“, meint der 30-jährige SPD-Bundestagskandidat im Wahlkreis Waiblingen, Urs Abelein. Zahlreiche Jungwähler:innen hätten bei der Landtagswahl ihre Hoffnungen auf die Grünen gesetzt: Und zwar nicht, für ein weiter so wie in der letzten Legislaturperiode, sondern für eine aktives und entschiedenes Anpacken in Sachen Klimawandel. Deshalb beteuert Abelein „Wer nachhaltige und soziale Politik möchte, muss bei der kommenden Bundestagswahl SPD wählen“.

Bustour von SPD-Jugend macht Halt in Schorndorf

18.02.2021



Der Landesverband der Jusos fährt im Rahmen des Landtagswahlkampfes zu allen SPD-Kandidierenden unter 35 Jahren. Am 20.02.2021 macht er Halt im Wahlkreis Schorndorf bei der Landtagskandidatin Kathrin Breitenbücher und den lokalen Jusos Rems-Murr.

#MutMachen lautet das Motto der Parteijugend zur Landtagswahl. „Wir wollen unserer Generation Mut machen, einfach mal den Absprung zu wagen! Den Absprung für eine andere Politik in Baden-Württemberg, für eine bessere Zukunft. Dafür haben wir einiges vor“, erklärt Kathrin Breitenbücher, die mit 30 Jahren für die SPD im Wahlkreis Schorndorf antritt. Im Rahmen dieser Kampagne sind einige Mitglieder der Nachwuchsorganisation am 20.02.21 ab 10 Uhr auf dem Markt in Schorndorf vertreten und möchten Corona-konform mit den Menschen sprechen, für die SPD werben und mit einem Tourbus für besondere Aufmerksamkeit sorgen.


 


Die Sprecherin der Jusos, Jula Hutzmann, meint zur nächsten Wahl: „Gerade für unsere Generation ist diese Landtagswahl entscheidend. Denn ob Klima oder Corona – alle aktuellen Krisen treffen junge Menschen besonders hart. Aber das muss nicht so bleiben!“ weiter betont Hutzmann „Wir bieten mit Kathrin Breitenbücher eine Kandidatin, die junge Menschen wirklich repräsentieren kann und den Altersdurchschnitt von 57 Jahren im Landtag merklich senken würde.“


 


Die Kernthemen, für die die SPD-Jugend wirbt, sind: Ein 365-€-Jahresticket für das ganze Land, die Begrenzung von zu hohen Mieten, eine Ausbildungsgarantie und, Zukunftsinvestitionen. So solle nicht in die Krise hineingespart werden, sondern die Wirtschaft schnell wieder zum Laufen kommen und damit auch die richtigen Technologien für den Klimaschutz gefördert werden, meinen die Jusos. 


Jusos bieten Hilfe beim Ausmachen von Impfterminen an

31.01.2021



Terminvereinbarung sei aktuell „eine zu große Hürde“ 


Die SPD-Parteijugend kritisiert das aktuelle Verfahren, wie ältere Menschen ihren Termin für die Corona-Impfung vereinbaren müssen. Hier müsse nachgebessert werden, aber in der Zwischenzeit wollen die Mitglieder der Jusos im Rems-Murr-Kreis selbst aktiv werden und älteren Menschen Hilfe anbieten.


„Es darf nicht dazu kommen, dass Menschen nur deshalb nicht geimpft werden, weil sie nicht die technischen Möglichkeiten haben, einen Termin auszumachen“, warnt Kathrin Breitenbücher, die für die SPD im Wahlkreis Schorndorf für den Landtag kandidiert. „Die Prozesse müssen vereinfacht werden, wenn wir eine flächendeckende Impfung verwirklichen wollen, sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht“, so Breitenbücher weiter.


Von den Anfangsschwierigkeiten abgesehen (Ihre Zeitung berichtete), meint die Parteijugend, dass es nicht nur die Wahl zwischen Terminvergabe im Internet und stundenlangem Warten bei den zentralen Rufnummern geben dürfe.


„Für viele ältere Menschen stellt es aktuell eine viel zu große Hürde dar an einen Termin zu kommen.“ stellt Luca Schneider klar. „Die über 80-Jährigen haben oft kein Internet, kein Smartphone und keine E-Mail-Adresse. Gerade die, die schnell ihre Impfung erhalten sollen, in endlose Warteschleifen zu schicken, ist unzumutbar.“ so Schneider, der Co-Sprecher der Jusos Rems-Murr, weiter.


Die Terminvergabe müsse schnell vereinfacht werden. Die Jusos schlagen vor, dass die Strategie auch dahingehend geändert werden könne, dass die Initiative nicht von den Senioren selbst, sondern von der Kreisverwaltung ausgeht, z.B. mit gezielten Anschreiben an Impfberechtigte. Die Jusos wollen aber nicht nur kritisieren, sondern tätig werden:


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Die Hilfswilligen der Jusos sind per Telefon und E-Mail erreichbar und wollen dann schnell und einfach beim Ausmachen des Impftermins helfen:


Telefonnummer: 07151 5029820 von 15-19 Uhr – ansonsten auf den AB sprechen, es wird dann zurückgerufen. (Nr. v. Jula Hutzmann, Co-Sprecherin der Jusos)


E-Mail-Adresse: impfhilfe@jusos-rems-murr.de 



Jusos kritisieren VVS-Tariferhöhung als „fatales Signal“

26.11.2020



Die Juso-Kreisverbände aus der Region Stuttgart kritisieren die vom Verkehrsausschuss der Regionalversammlung beschlossene Tariferhöhung. Es sei ein fatales Signal an viele treue Fahrgäste in der aktuell schwierigen Situation für den Öffentlichen Personennahverkehr die Ticketpreise durchschnittlich um 2,66% zu erhöhen.


Die im VVS-Gebiet liegenden Juso-Kreisverbände Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und Stuttgart üben scharfe Kritik an der geplanten Ticketpreiserhöhung. Die SPD-Parteijugend mahnt an, dass die Attraktivität des ÖPNVs sinken und langfristig der Umstieg auf Öffentliche Verkehrsmittel erschwert werde. Die Jusos der Region lehnen wie auch die SPD-Fraktion im Regionalparlament die Anhebung der Preise entschieden ab.


 „Der VVS ist im Vergleich zu anderen Verkehrsverbünden eh schon sehr teuer, gerade auch für Schüler:innen, Azubis und Studierende“, stört sich Jula Hutzmann, Sprecherin der Jusos Rems-Murr, an der Erhöhung der Ticketpreise, die neben einkommensschwachen insbesondere viele junge Menschen treffe. Schüler:innen und Auszubildende sollen bald 2,7% mehr bezahlen, Studierende 1,2%. „In einer Situation, in der sich viele junge Menschen, genau überlegen müssen, ob sie sich ihr Ticket weiterhin überhaupt leisten können, ist dies ein fatales Signal“, so Hutzmann weiter.


Zwar sei die Einführung des Zehner-Tagestickets ein Schritt in die richtige Richtung. Die Jusos machen aber kein Geheimnis daraus, dass dies nicht der große Wurf ist, den es eigentlich benötigt hätte. „Was es braucht, ist ein 365-Euro Jahresticket. Das wäre vielleicht ein mutiger Schritt, vor allem aber der einzig richtige. Nur so kann der ÖPNV langfristig attraktiver werden und die Fahrgastzahlen nach Ende der Pandemie wieder steigen“, kritisiert Hannah-Lea Braun, stellvertretende Juso-Landesvorsitzende für die Region Stuttgart, die Mutlosigkeit und den fehlenden Weitblick der Regionalversammlung. „So setzt man keine Anreize vom Individualverkehr auf den ÖPNV umzusteigen.“


„Der ÖPNV spielt langfristig bei der Erreichung der Klimaziele eine wichtige Rolle und muss jetzt mit bezahlbaren Angeboten statt Preiserhöhungen attraktiv gestaltet werden“, zeigt sich der Sprecher der Jusos Rems-Murr, Luca Schneider, enttäuscht, dass auch die Grünen der Tariferhöhung zugestimmt haben. Schneider weiter: „Der ÖPNV garantiert als ökologisch verträgliche Mobilitätsform vielen Menschen, die sich kein eigenes Auto leisten können, gesellschaftliche Teilhabe. Gerade in einer schweren Wirtschaftskrise darf man dies nicht so vergessen, wie die Regionalversammlung es tut.“