Pressemitteilungen


Rems-Murr-Jusos mischen auf Landesebene mit

20.10.2021


Die Delegation der Jusos Rems-Murr feiert Erfolge auf der Landesdelegiertenkonferenz in Heilbronn.

Zur jährlichen Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Baden-Württemberg, das Äquivalent zum Landesparteitag der SPD, reiste ein vierköpfiges Team, bestehend aus Nina Schönleber, Luca Schneider, Domenik Rist und Lennart Kemmler, an. Auf der zweitägigen Konferenz, zu der 150 Delegierte anreisten, standen neben der inhaltlichen Arbeit auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Die Landesvorsitzende Lara Herter und die übrigen Vorstandsmitglieder wurden im Wesentlichen im Amt bestätigt.


Die Auseinandersetzung um die inhaltlichen Anträge, die von allen Kreisverbänden im Land eingereicht werden konnten, war teilweise weniger einmütig. Auch die Delegierten aus dem Rems- und Murrtal scheuten nicht die Konfrontation. Besonders strittig war ein umfassender Antrag zum Klimaschutz, bei dem sich die Jusos Rems-Murr, mit einigen Änderungsanträgen Redebeiträgen, gegen eine Erhöhung des CO2-Preises und für eine Beibehaltung der Pendlerpauschale von 30 Cent einsetzten. „Die Menschen auf dem Land brauchen ihr Auto! Niemand wird sich morgen ein E-Auto kaufen, nur weil die Preise noch weiter steigen. Angesichts der hohen Spritpreise ist die Lenkungswirkung schon lange eingetreten. Noch höhere Preise sorgen nur für Wut und weniger Akzeptanz.“, so Luca Schneider in der Debatte.


Anlass zur Freude bescherte die breite Mehrheit für den eigenen Antrag „Hochwasserschutz in Deutschland umfassend und präventiv verbessern“. Er wurde als Reaktion auf das Hochwasser im Juli verfasst und umfasst unter anderem eine bundesweite Grünflächen-Offensive und eine Verbesserung der Warnsysteme wie die Reaktivierung der Sirenensysteme. „Auch im Kreis ist davon einiges notwendig und umsetzbar“, so Lennart Kemmler, der sich freut, dass im Kreishaushalt für 2022 dafür mehr Gelder bereitgestellt sind.


Am Sonntagnachmittag konnte sich die Delegation über die Nachricht freuen, dass Luca Schneider, der Vorsitzende der Jusos Rems-Murr, zu einem der Delegierten zum Bundeskongress der Jusos gewählt wurde. Er konnte sich mit einem starken 10. Platz unter den 52 Bewerbern einen der 26 begehrten Plätze sichern. Auf dem Kongress Ende November werden ebenso inhaltliche Beschlüsse gefasst und der Bundesvorstand neu gewählt. 

Jusos wählen neuen Vorstand: Nina Schönleber und Luca Schneider bilden Doppelspitze

12.09.2021


Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben die Jusos Rems-Murr einen neuen Vorstand gewählt – anschließend wurde noch gefeiert.


Am 11.09.2021 trafen im Kameralamtskeller, in Waiblingen, die Jusos Rems-Murr zur jährlichen Hauptversammlung zusammen. Dabei war nicht nur die nahende Bundestagswahl Thema, sondern auch die jährlichen Vorstands- und Delegiertenwahlen. Außerdem gab es noch Grußworte von Hannah-Lea Braun (Regiobetreuerin der Jusos Baden-Württemberg), Martin Wenger (Chefredakteur des Kontra-Magazins) und von Urs Abelein (Bundestagskandidat für den Wahlkreis Waiblingen). Als Sprecher, der Jusos im Kreis, wurde zunächst Luca Schneider im Amt bestätigt und als die neue Sprecherin wird Nina Schönleber fungieren. Der Geschäftsführer wird zukünftig Dominik Rist sein und Lennart Kemmler wurde zum Pressesprecher gewählt. Außerdem wurden als Beisitzer in den neuen Vorstand gewählt: Jula Hutzmann, Kathrin Breitenbücher, Pierre Orthen und Valentin Rothaupt. Als Delegierter für den Landesausschuss wird Luca Schneider entsandt. Zur Landesdelegiertenkonferenz in Heilbronn fahren Nina Schönleber, Lennart Kemmler, Dominik Rist und Luca Schneider. Im Klimabündnis Rems-Murr und dem Kreisjugendring werden die Jusos durch Merlin Kamps vertreten. Delegierte für das Bündnis „Zusammen gegen Rechts Rems-Murr“ ist Jula Hutzmann, während Kaan Geyik zukünftig, für die Jusos, im Ring politischer Jugend sitzt.


Nachdem die ganzen Formalien erledigt waren, kam es zum entspannten Teil des Abends. Mit dem Bundestagskandidaten der SPD, Urs Abelein, fand noch eine Party für Erstwähler statt. Erstwähler konnten sich bei einem Freigetränk, in entspannter Stimmung, mit dem Bundestagskandidaten oder den anwesenden Jusos über Politik austauschen. Die Party lockte aber nicht nur Erstwähler an, sondern auch ältere Wählerinnen und Wähler, die die Chance nutzten, um sich mit jungen engagierten Menschen zu unterhalten. Die Party dauerte noch bis tief in die Nacht hinein an. 

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Jusos haben für über 70 Personen Impftermine vereinbart

05.06.2021


Die SPD-Parteijugend ist zwar glücklich, so vielen Menschen geholfen zu haben, sie betonen aber, dass ihre Aktion erst durch das Missmanagement der Landesregierung notwendig wurde. 

Ende Januar starteten die Jusos im Rems-Murr-Kreis eine Aktion, bei der sie vor allem älteren Menschen Unterstützung beim Vereinbaren ihres Impftermins angeboten haben. Ihre Liste sei nun abgearbeitet und damit beenden sie ihr Angebot.


Entstanden war die Idee aus Unmut, der bei den jungen Menschen über die Organisation der Impfkampagne herrschte. Nicht nur, dass allgemein wenig Impfstoff vorhanden war, der Rems-Murr-Kreis bei der Verteilung enorm benachteilig war und weiter ist, sondern auch die Einstellung, die, laut den Jusos, in der Landesregierung herrschte, dass über 80-Jährige im Internet nach Terminen suchen sollten, oder alternativ stundenlang am Telefon verharren müssten. Das hielten die Jusos für unzumutbar. Sie wollten aber nicht bloß politische Forderungen aufstellen, sondern anpacken und helfen, wo es ging.


Es wurde eine Mailadresse und eine Telefonnummer veröffentlicht, über die sich die Senioren melden konnten. In den ersten Stunden sei die Leitung regelmäßig zusammengebrochen, und auch an den Tagen danach sei das Telefon kaum still geblieben.


„Nicht nur die große Zahl an Menschen, die offensichtlich Hilfe benötigten, war erschreckend, sondern auch die Verzweiflung, die bei vielen aus den Stimmen zu hören war.“, sagt Jula Hutzmann, Sprecherin der Jusos Rems-Murr, die viele Stunden am Apparat verbrachte, „Wie die Verantwortlichen so viele Menschen im Regen stehenlassen können, ist mir unerklärlich“, so Hutzmann weiter.


 So füllte sich die Liste rasch und trotz der hohen Nachfrage wiesen die Jusos niemanden ab, mussten aber darauf hinweisen, dass sie nicht wissen, wie schnell es ihnen gelingt, für alle einen Termin zu bekommen. Denn dort lag die Schwierigkeit. Zu dieser Zeit wurden immer um Mitternacht neue Impftermine im Internet eingestellt. Deshalb schalteten sich jede Nacht im Schnitt fünf Jusos zusammen, teilten auf, wer für welche Person einen Termin zu buchen versucht und erhielten so an manchen Tagen nur einen, an anderen an die zehn Impftermine. An den Tagen danach wurden die Menschen telefonisch, per Mail oder per Brief über ihre Termine informiert.


 „Es war spürbar, wie den Menschen ein Stein vom Herzen fiel. Viele Ältere wussten, wie eine Infektion ihr Leben gefährden konnte. Für sie war das nicht bloß ein Impftermin, sondern, auch wenn das hart klingt, die Sicherheit, nicht an Corona zu sterben, denn diese Angst war auf jeden Fall vorhanden.“, beschreibt Luca Schneider, Sprecher der Jusos im Kreis. „Wir sind glücklich, so vielen Menschen geholfen haben zu können, aber wenn man ehrlich ist, wurde unsere Aktion nur durch das Missmanagement der Landesregierung notwendig. Es hätte von Anfang an Wartelisten und Hotlines mit großer Kapazität gebraucht. Das hätte zwar keinen Impfstoff hergezaubert, das System aber gedreht, so dass eine 89-Jährige schlicht informiert worden wäre, sobald sie einen Termin hat und nicht über Tage und Wochen selbst um einen Termin hätte ringen müssen.“, so Schneider weiter.

Jusos: Die Grünen haben sich für fünf weitere Jahre Stillstand entschieden

12.04.2021



Die SPD-Jugend sieht in der Entscheidung der Grünen um Kretschmann für eine Neuauflage der Grün-Schwarzen Koalition eine verpasste Chance.


„Die Grünen haben sich für weitere fünf Jahre Stillstand entschieden – und gegen echte Fortschritte bei Klimaschutz, bezahlbarem Wohnen und Bildungsgerechtigkeit“, kritisiert Kreisvorstandsmitglied Nina Schönleber, „Ein Ampel-Bündnis aus Grünen, SPD und FDP hätte Baden-Württemberg und diese wichtigen Zukunftsthemen voranbringen können.“, so Schönleber weiter.


Ministerpräsident Kretschmann und offenbar auch die Mehrheit seiner Partei habe überhaupt kein Interesse an Veränderung, attestieren die Kreis-Jusos, wiederholt werde deutlich, dass die Grünen im Südwesten eine erzkonservative Partei seien, die Macht vor Inhalte stellen.


„>>Grün ist das neue schwarz<< haben wir schon vor der Landtagswahl gemahnt“, meint der 30-jährige SPD-Bundestagskandidat im Wahlkreis Waiblingen, Urs Abelein. Zahlreiche Jungwähler:innen hätten bei der Landtagswahl ihre Hoffnungen auf die Grünen gesetzt: Und zwar nicht, für ein weiter so wie in der letzten Legislaturperiode, sondern für eine aktives und entschiedenes Anpacken in Sachen Klimawandel. Deshalb beteuert Abelein „Wer nachhaltige und soziale Politik möchte, muss bei der kommenden Bundestagswahl SPD wählen“.

Bustour von SPD-Jugend macht Halt in Schorndorf

18.02.2021



Der Landesverband der Jusos fährt im Rahmen des Landtagswahlkampfes zu allen SPD-Kandidierenden unter 35 Jahren. Am 20.02.2021 macht er Halt im Wahlkreis Schorndorf bei der Landtagskandidatin Kathrin Breitenbücher und den lokalen Jusos Rems-Murr.

#MutMachen lautet das Motto der Parteijugend zur Landtagswahl. „Wir wollen unserer Generation Mut machen, einfach mal den Absprung zu wagen! Den Absprung für eine andere Politik in Baden-Württemberg, für eine bessere Zukunft. Dafür haben wir einiges vor“, erklärt Kathrin Breitenbücher, die mit 30 Jahren für die SPD im Wahlkreis Schorndorf antritt. Im Rahmen dieser Kampagne sind einige Mitglieder der Nachwuchsorganisation am 20.02.21 ab 10 Uhr auf dem Markt in Schorndorf vertreten und möchten Corona-konform mit den Menschen sprechen, für die SPD werben und mit einem Tourbus für besondere Aufmerksamkeit sorgen.


 


Die Sprecherin der Jusos, Jula Hutzmann, meint zur nächsten Wahl: „Gerade für unsere Generation ist diese Landtagswahl entscheidend. Denn ob Klima oder Corona – alle aktuellen Krisen treffen junge Menschen besonders hart. Aber das muss nicht so bleiben!“ weiter betont Hutzmann „Wir bieten mit Kathrin Breitenbücher eine Kandidatin, die junge Menschen wirklich repräsentieren kann und den Altersdurchschnitt von 57 Jahren im Landtag merklich senken würde.“


 


Die Kernthemen, für die die SPD-Jugend wirbt, sind: Ein 365-€-Jahresticket für das ganze Land, die Begrenzung von zu hohen Mieten, eine Ausbildungsgarantie und, Zukunftsinvestitionen. So solle nicht in die Krise hineingespart werden, sondern die Wirtschaft schnell wieder zum Laufen kommen und damit auch die richtigen Technologien für den Klimaschutz gefördert werden, meinen die Jusos. 


Jusos bieten Hilfe beim Ausmachen von Impfterminen an

31.01.2021



Terminvereinbarung sei aktuell „eine zu große Hürde“ 


Die SPD-Parteijugend kritisiert das aktuelle Verfahren, wie ältere Menschen ihren Termin für die Corona-Impfung vereinbaren müssen. Hier müsse nachgebessert werden, aber in der Zwischenzeit wollen die Mitglieder der Jusos im Rems-Murr-Kreis selbst aktiv werden und älteren Menschen Hilfe anbieten.


„Es darf nicht dazu kommen, dass Menschen nur deshalb nicht geimpft werden, weil sie nicht die technischen Möglichkeiten haben, einen Termin auszumachen“, warnt Kathrin Breitenbücher, die für die SPD im Wahlkreis Schorndorf für den Landtag kandidiert. „Die Prozesse müssen vereinfacht werden, wenn wir eine flächendeckende Impfung verwirklichen wollen, sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht“, so Breitenbücher weiter.


Von den Anfangsschwierigkeiten abgesehen (Ihre Zeitung berichtete), meint die Parteijugend, dass es nicht nur die Wahl zwischen Terminvergabe im Internet und stundenlangem Warten bei den zentralen Rufnummern geben dürfe.


„Für viele ältere Menschen stellt es aktuell eine viel zu große Hürde dar an einen Termin zu kommen.“ stellt Luca Schneider klar. „Die über 80-Jährigen haben oft kein Internet, kein Smartphone und keine E-Mail-Adresse. Gerade die, die schnell ihre Impfung erhalten sollen, in endlose Warteschleifen zu schicken, ist unzumutbar.“ so Schneider, der Co-Sprecher der Jusos Rems-Murr, weiter.


Die Terminvergabe müsse schnell vereinfacht werden. Die Jusos schlagen vor, dass die Strategie auch dahingehend geändert werden könne, dass die Initiative nicht von den Senioren selbst, sondern von der Kreisverwaltung ausgeht, z.B. mit gezielten Anschreiben an Impfberechtigte. Die Jusos wollen aber nicht nur kritisieren, sondern tätig werden:


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Die Hilfswilligen der Jusos sind per Telefon und E-Mail erreichbar und wollen dann schnell und einfach beim Ausmachen des Impftermins helfen:


Telefonnummer: 07151 5029820 von 15-19 Uhr – ansonsten auf den AB sprechen, es wird dann zurückgerufen. (Nr. v. Jula Hutzmann, Co-Sprecherin der Jusos)


E-Mail-Adresse: impfhilfe@jusos-rems-murr.de 



Jusos kritisieren VVS-Tariferhöhung als „fatales Signal“

26.11.2020



Die Juso-Kreisverbände aus der Region Stuttgart kritisieren die vom Verkehrsausschuss der Regionalversammlung beschlossene Tariferhöhung. Es sei ein fatales Signal an viele treue Fahrgäste in der aktuell schwierigen Situation für den Öffentlichen Personennahverkehr die Ticketpreise durchschnittlich um 2,66% zu erhöhen.


Die im VVS-Gebiet liegenden Juso-Kreisverbände Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und Stuttgart üben scharfe Kritik an der geplanten Ticketpreiserhöhung. Die SPD-Parteijugend mahnt an, dass die Attraktivität des ÖPNVs sinken und langfristig der Umstieg auf Öffentliche Verkehrsmittel erschwert werde. Die Jusos der Region lehnen wie auch die SPD-Fraktion im Regionalparlament die Anhebung der Preise entschieden ab.


 „Der VVS ist im Vergleich zu anderen Verkehrsverbünden eh schon sehr teuer, gerade auch für Schüler:innen, Azubis und Studierende“, stört sich Jula Hutzmann, Sprecherin der Jusos Rems-Murr, an der Erhöhung der Ticketpreise, die neben einkommensschwachen insbesondere viele junge Menschen treffe. Schüler:innen und Auszubildende sollen bald 2,7% mehr bezahlen, Studierende 1,2%. „In einer Situation, in der sich viele junge Menschen, genau überlegen müssen, ob sie sich ihr Ticket weiterhin überhaupt leisten können, ist dies ein fatales Signal“, so Hutzmann weiter.


Zwar sei die Einführung des Zehner-Tagestickets ein Schritt in die richtige Richtung. Die Jusos machen aber kein Geheimnis daraus, dass dies nicht der große Wurf ist, den es eigentlich benötigt hätte. „Was es braucht, ist ein 365-Euro Jahresticket. Das wäre vielleicht ein mutiger Schritt, vor allem aber der einzig richtige. Nur so kann der ÖPNV langfristig attraktiver werden und die Fahrgastzahlen nach Ende der Pandemie wieder steigen“, kritisiert Hannah-Lea Braun, stellvertretende Juso-Landesvorsitzende für die Region Stuttgart, die Mutlosigkeit und den fehlenden Weitblick der Regionalversammlung. „So setzt man keine Anreize vom Individualverkehr auf den ÖPNV umzusteigen.“


„Der ÖPNV spielt langfristig bei der Erreichung der Klimaziele eine wichtige Rolle und muss jetzt mit bezahlbaren Angeboten statt Preiserhöhungen attraktiv gestaltet werden“, zeigt sich der Sprecher der Jusos Rems-Murr, Luca Schneider, enttäuscht, dass auch die Grünen der Tariferhöhung zugestimmt haben. Schneider weiter: „Der ÖPNV garantiert als ökologisch verträgliche Mobilitätsform vielen Menschen, die sich kein eigenes Auto leisten können, gesellschaftliche Teilhabe. Gerade in einer schweren Wirtschaftskrise darf man dies nicht so vergessen, wie die Regionalversammlung es tut.“